Spitzer+Garbe arbeiten kollektiv seit 2009 an der Schnittstelle zwischen Tanz, Musik und Bildender Kunst/ Skulptur zusammen. Sie suchen im Innen- und Außenraum nach unkonventionellen Formen von Körperbewegung in Kontakt mit Mauern, Büschen, Ton und Gips, Hefeteig, Wasser, Rauschen, zwei Hautpartien und bremsenden Reifen. Sie interessieren Ent-Grenzung und Körper mit Schwer-Kraft in Bewegung oder Stille. Sie teilen gern Strategien, Methoden und Versuchsanordnungen mit anderen Menschen allen Alters und erarbeiten wiederkehrend Kunstprojekte mit partizipativem Charakter, die die Biographien und Körper-erfahrungen einzelner einheimischer BesucherInnen / TeilnehmerInnen Teil des künstlerischen Prozesses werden lassen.


© Katja Strempel

















Salon Zimmerlautstärke

20.2.25, Space for bodies and materials, veranstaltet von Claudia Garbe

Mit skulpturalen / performativen Skizzen von Anja Spitzer zum geschichteten, kollektiven Abdruck von Bewegung in Ton und Claudia Garbe zur klingenden Spur des bewegten Körpers

sowie weiteren Beiträgen von Alisa Tretau, Anja Komanics, Diana Thielen, Isabel Mohn, Maria Walser und Zeina Hanna








































© Zeina Hanna


































Wiegenlieder! (2022/2023)

Eine Tanzperformance für 3 Luftbetten, 4 Performer*innen, 15,5 Melodicas, 2 Musiker*innen, X Mütter*, 1 Frischeluft und 1 Sorgechor

14.07 – 17.07.2022, (Premiere) Freilichtbühne/ Uferstudios 01.06. - 04.06.2023, Freilichtbühne/ Uferstudios

„Das ist ein Stück über Mutterwerden und Muttersein aus heutiger Perspektive. (...) ein queerfeministischer Ansatz also, für den die Brecht Zitate dann mit eigenen Erlebnissen der Performer*innen als Mutter vermischt werden. (...) Das Private wird hier zum Politischen und damit ist dann Claudia Gabe doch wieder ziemlich nah dran an Brecht und Eisler. (...) Überzeugend ist dieses Stück im Aufzeigen der Probleme und auch im Aufzeigen von Lösungen.“

Frank Schmid, rbb Kulturradio, 15.07.2022

CHOREOGRAFIE Claudia Garbe PERFORMANCE Steffi Sembdner, Virginnia Krämer, Diana Thielen, Rita Dita Scholl + der Sorgechor DRAMATURGIE Anja Spitzer, Margret Schütz CHORLEITUNG Claudia Garbe, Jojo Büttler SOUND/ PERFORMANCE Vera Pulido, Claudia Garbe BÜHNE + KOSTÜM Michaela Muchina PRODUKTIONSLEITUNG Anja Kolmanics, Anja Spitzer ASSISTENZ Jojo Büttler PR- UND ÖFFENTLICHKEITSARBEIT Gesa Rindermann GRAFIK Ingolf Watzlaw

Eine Produktion von Claudia Garbe. Unterstützt durch das NATIONALE PERFORMANCE NETZ - STEPPING OUT, gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien im Rahmen der Initiative NEUSTART KULTUR. 

Wiegenlieder sind ein Ritual, mit dem auf der ganzen Welt Eltern ihre Kinder in den Schlaf begleiten. Doch wer singt und ist Wiegen Arbeit? „Wiegenlieder!“ ist eine Open Air-Tanzperformance über Mutter*schaft, Sorge-Arbeit und Privilegien aus queer-feministischer Perspektive, inspiriert von Brechts „Wiegenliedern einer proletarischen Mutter“ (1932): Es sind Lieder zum Einschlafen, die zugleich aufrütteln sollen.

Das Bühnenbild ist eine Luftmatten-Landschaft, an der sich die Performer*innen bis zur Erschöpfung abarbeiten. 15 Melodicas, die durch Schläuche verbunden sind, werden von einem Sorgechor durchgängig kontrolliert und beatmet. In einer dichten Klangatmosphäre bewegt sich „Wiegenlieder!“ zwischen Einlullen und Auflehnen, Widerstand und Kapitulation. 

https://vimeo.com/user45118195
































© Anja Spitzer































bloc walk I 

Anja Spitzer (Konzept / Performance), Claudia Garbe (Performance), 90 min., 6.9.23

Beginn / Ende Kulturzentrum Alte Schule, Adlershof

Erste 45 Minuten 2 feuchte Tonblöcke (1 schwarz, 1 weiß) á 10 kg (parallel zu zweit bewegend)
Zweite 45 Minuten 2 vereinigte Tonblöcke á 20 kg (gemeinsam bewegend)

im Rahmen des Kunstsymposiums Alt und Neu (4.8.9.23) – als Teil des Programms der Kunstvermittlung im Bezirk Berlin Treptow-Köpenick, initiiert von der Fachkommission Kunst im öffentlichen Raum des Bezirksamtes, unter Leitung des Fachbereich für Kultur und Museum.


 


Essay eines Potentiellen Körpers (2021-2023)

3-Kanal-Videoinstallation 


„Ist Schwangerschaft an sich schon queer, insofern sie den „normalen“ Zustand eines Menschen grundlegend verändert und eine radikale Intimität mit dem eigenen Körper (wie auch eine ebenso radikale Entfremdung von ihm) zur Folge hat?“ 

aus: Maggie Nelson, Argonauten

Die choreographische Rauminstallation „Essay of a Potential Body“ befragt sinnlich und konzeptuell die Produktion und Projektion von Rollenbildern auf schwangere Körper. Zugleich nimmt sie den Prozess der Geburt und unsere Vorstellungen davon in den Blick.

Die Idee für die Rauminstallation entstand während der choreographisch-filmischen Recherche „Essay über einen potentiellen Körper", bei der Claudia Garbe ihren schwangerer Körper und einen künstlichen, skulpturalen Körper mit der Videokamera untersuchte. Die Recherche wurde finanziert durch ein #Take Care Stipendium vom Fonds Daku/ Neustart Kultur.


Entstanden ist eine 3-Kanal-Videoinstallation (30 min).


Konzept / Umsetzung: Claudia Garbe

Co-Performance / Atelier / Skulptur: Anja Spitzer

Schnitt: Maya Steinberg

Sound: Vera Pulido

Gastperformance: Sonya Levin, Anja Kolmanics, Steffi Sembdner


Präsentation: Artspring 2024/ Offene Ateliers, Atelierhaus Prenzlauer Promenade 1./2.6.2024




 Making Off











































Site Specific Performance für zwei TänzerInnen und zwei Stahlbleche

6.+7.7.19, im Rahmen der Ausstellung "Unter Strom" auf Einladung des Endmoräne e.V., Turbinenhalle und Freigelände am Stienitzsee

Claudia Garbe (Ch/P), Anja Spitzer (K/Ch/P)

Dauer: ca. 50 min.





 













© Ka Bomhardt




Counterparts 4

Tanzperformance, ca. 20 min., Inselgalerie, 2018

Anja Spitzer (Raum / Ch / P) und Claudia Garbe (Ch / P)

Material: Körper, Stahlblech und gesprochener Text, im Rahmen der Ausstellung von G. Kurkhaus und A. Spitzer Die Füße überall




































Rolling Uferstudios und Rolling Cities

Claudia Garbe & Anja Spitzer

10 Jahre Uferstudios Festival, 10.10.2020 | im Hof der Uferstudios

2009 rollte Claudia Garbe das erste Mal senkrecht entlang an Häuserwänden durch ihren Kiez im Wedding. Sie sah in der ungewöhnlichen Bewegung eine Möglichkeit den öffentlichen Raum anders sichtbar zu machen. Für „10 Jahre Uferstudios“ rollte sie gemeinsam mit der Performerin Anja Spitzer die Uferstudios ab. Dabei traten die Performerinnen mit ihren Körpern und mit den Gebäuden in einen Dialog.



Für kommende und vergangene Roll-Aktionen gibt es die Website:

www.rollingcities.wordpress.com




© Gabi Beier