Essay eines Potentiellen Körpers (2021-2023)
3-Kanal-Videoinstallation
„Ist Schwangerschaft an sich schon queer, insofern sie den „normalen“ Zustand eines Menschen grundlegend verändert und eine radikale Intimität mit dem eigenen Körper (wie auch eine ebenso radikale Entfremdung von ihm) zur Folge hat?“
aus: Maggie Nelson, Argonauten
Die choreographische Rauminstallation „Essay of a Potential Body“ befragt sinnlich und konzeptuell die Produktion und Projektion von Rollenbildern auf schwangere Körper. Zugleich nimmt sie den Prozess der Geburt und unsere Vorstellungen davon in den Blick.
Die Idee für die Rauminstallation entstand während der choreographisch-filmischen Recherche „Essay über einen potentiellen Körper", bei der Claudia Garbe ihren schwangerer Körper und einen künstlichen, skulpturalen Körper mit der Videokamera untersuchte. Die Recherche wurde finanziert durch ein #Take Care Stipendium vom Fonds Daku/ Neustart Kultur.
Entstanden ist eine 3-Kanal-Videoinstallation (30 min).
Konzept / Umsetzung: Claudia Garbe
Co-Performance / Atelier / Skulptur: Anja Spitzer
Schnitt: Maya Steinberg
Sound: Vera Pulido
Gastperformance: Sonya Levin, Anja Kolmanics, Steffi Sembdner
Präsentation: Artspring 2024/ Offene Ateliers, Atelierhaus Prenzlauer Promenade 1./2.6.2024
