Claudia Garbe arbeitet als Choreographin, Performerin und Tanz+Musikvermittlerin. Seit 2018 erforscht sie Mutter*schaft choreographisch aus queer-feministischer Perspektive. Vom September 2020 bis 2021 erhielt sie für diese choreographische Forschung ein Tanzpraxis Stipendium des Berliner Senats. Außerdem realisierte sie eine Vielzahl an interdisziplinären Community Projekten z.B. in Chemnitz das "Balkonballett", "mittwochnachmittag" und "Echo I Lot" und über Chance Tanz in Schulen, Jugendclubs und generationenübergreifend mit Menschen allen Alters.

Für Residenzen und Aufführungen wurde sie mit ihren Arbeiten in verschiedene Städte in Deutschland, nach Russland und Australien eingeladen u.a. zu Critical Path/ Sydney, Künstlerhaus Lukas / Ahrenshoop, Theater Maneken/ Gallerie Okno, Tschelabinsk, und K3, Hamburg. 2012 erhielt sie die Einstiegsförderung des Berliner Senats und 2013 ein DanceWeb Stipendium für Impulstanz in Wien.  Sie studierte in der Universität Hildesheim und in Wologda Kulturwissenschaft und ästhetische Praxis mit Hauptfach Musik/ Nebenfach Theater/ Medien und am HZT in Berlin und in Paris Choreografie (MA) mit einem Stipendium der Heinrich-Böll-Stiftung.

Claudias Arbeiten bewegen sich zwischen Tanzperformance, Sozialer Plastik, zeitgenössischer Musik und Videokunst. Sie ist interessiert an biographischen Schichtungen, die sich in Körper und Bewegungen widerspiegeln. Zugleich untersucht sie die Wandelbarkeit von Bewegungsstrukturen und Präsenz durch die Arbeit mit Wahrnehmungscores.

Als Performerin arbeitete sie u.a.  für Künstler*innen wie Gabriel Wong, Anja Spitzer, Isabelle Schad, Trajal Harrell, Tino Sehgal.
Sie ist Mitgründerin des Künstler*innenkollektivs possible.movement.